Wir, die Behinderten, können und wollen emanzipiert sein und selbständig leben!
WARUM DIE GENOSSENSCHAFT?
Die aktuelle Stand der Beschäftigung ist mehr als 317.625 Arbeitslosen. Die Bedürfnisse der einzelnen Menschen und Familien und die Möglichkeiten zur Erfüllung dieser Bedürfnisse werden immer problematischer. Wegen der Unbarmherzigkeit des Arbeitsmarktes wird es immer schwieriger, den Zauberformel zu finden, aber nicht unmöglich.
Für die Behinderten ist es noch schwieriger, auf einem solchen Markt ihren Platz zu finden. Ausser der Tatsache, dass die Behinderten eine verminderte Arbeitsfähigkeit haben, können sie mit gesunden Menschen nicht konkurrieren und das bringt sie zu Depressionen und zur Überzeugung, dass sie wirklich nichts können, wert sind, wissen, und niemandem nötig sind. Dann werden sie echte Invaliden, die von ihren nächsten
Verwandten und von der Sozialhilfe der Gemeinschaft abhängig sind. Auch ihre Familien brechen dem Druck des Alltags und der Last der behinderten Person zusammen und bald werden alle Familienmitglieder depressiv und wegen Überanstrengung können sie allein keine neue, geschweige denn originale Lösungen zum Erwerb von ausreichenden Mitteln für alltägliche Bedürfnisse finden. Dann wird ihre Menschenwürde in ihrem Wesen gefährdet. Von diesen Positionen aus scheint es unmöglich, die eigene Würde wiederherzustellen, das Selbstvertrauen und die Unabhängigkeit zu erwerben.
In Kroatien gibt es ungefähr 10% Einwohner, die behinderte Menschen und Kinder mit Entwicklungsverzögerungen sind. In Istrien ist ungefähr 7% zu erwarten; laut manchen Umfragen und Analysen bis zu 15.000 behinderte Menschen. Nur die Minderzahl von diesen Menschen arbeitet und haben relativ gesicherte Existenz. In der Annahme, dass 10% von diesen Personen (1.500), wenn auch wenig, irgendwie, irgendwas zu arbeiten fähig sind, drängt sich die Rechtfertigbarkeit auf, etwas zu tun, so dass sie viel erfolgreicher in Erzielung besserer Ergebnisse auf ihrem Weg zur Verwirklichung ihrer Selbständigkeit zwecks ökonomischer Sicherheit sein können. Es gibt immer die Möglichkeit, was sie zu Hause als Hobby und aus Spaß machen, wobei sie relativ kleine Mengen ungeprüfter Qualität herstellen, ins Unternehmen zu verwandeln und Gewinn zu erzielen. Das ist möglich, nur wenn es innerhalb einer Gemeinschaft organisiert wird. Es ist ein Teil der menschlichen Natur und das Recht jeder Person, finanziell selbständig zu werden. Es ist wesentlich schwieriger für unsere Zielpersonen, Selbständigkeit zu erreichen, wegen ihrer dauerhaften Gesundheitsschädigung, geistigen, körperlichen oder kombinierten Behinderungen, täglichen Schwierigkeiten und der heutigen politisch-wirtschaftlichen und sozialen Umstände. Viele von diesen Personen sind, mit Rücksicht auf ihr Alter, vorzeitig in Rente gegangen, bekommen Sozialhilfe, und die meisten sind von ihren Familien erhalten.
FDas einzige annehmbare Unternehmensmodell für uns ist das Genossenschaftswesen wie eine Art der privaten Wirtschaftsinitiative von natürlichen Personen (Unternehmern) mit einem kleinen und/oder kurzfristigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb.
Mit dem Genossenschaftswesen reduzieren die Genossen die Anfangsinvestitionen und -risiken, erzielen einen günstigeren Einkauf des Produktionsmaterials, haben sehr geringe Ausgaben für die Buchhaltung und Rechnungswesen durch die Genossenschaft, haben volle Eigenständigkeit in finanziellen und materiellen Geschäften wie sie selbst für am nützlichsten halten, durchdringen den Markt ohne jegliches Risiko von Ordnungswidrigkeiten dank dem Betrieb durch die Genossenschaft, mit der durch die Genossenschaft erwirtschafteten Umsatzmenge erwerben sie das Recht auf den entsprechenden Anteil am Gewinn, den die Genossenschaft selbständig erzielt, und es gibt viele andere gute Gründe für das Genossenschaftswesen. Es hängt vom Genossen ab, wieviel er aktiv und kreativ sein wird und wieviel er willig ist, für sich selbst und seine Familie zu arbeiten. Zurzeit sind wir meistens (mit wenigen ehrenvollen Ausnahmen) von Sozialhilfe, Rente, Invalidenrente, verschiedenen Zulagen und Almosen abhängig, aber wir könnten wichtige Faktoren für uns selbst, unsere Familien und den Staat sein und in die Situation kommen, dass wir auch für andere beitragen und nicht unterstützt werden.
Das Kroatische Arbeitsamt hat mitgeteilt, dass im Februar 2010 2,6 Prozent mehr Arbeitslosen als im vorigen Monat und 20,9 Prozent mehr als im Februar 2009 registriert wurde. Am Ende Februar wurden 317.625 Arbeitslosen vom Kroatischen Arbeitsamt registriert, was 8.063 Personen bzw. 2,6 Prozent mehr als im Januar 2010 und 54.804 Personen bzw. 20,9 Prozent mehr als im Februar 2009 bedeutet Mehr auf : Index HR - Vijesti